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Strände auf Bali

Balis Strände im Überblick: heller Sand im Süden, schwarzer im Norden und Osten — wo man baden kann, wo gesurft wird und wo die Strömung gefährlich ist.

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„Der Strand auf Bali“ gibt es nicht. Die Insel hat sehr verschiedene Küsten, und zwei Dinge entscheiden darüber, was einen erwartet: die Farbe des Sandes und die Himmelsrichtung.

Warum der Sand mal hell und mal schwarz ist

Das ist Geologie, nachzulesen auch auf der Seite zur Landschaft. Wo der Sand aus zerriebenem Korallenkalk besteht — im Süden und auf der Bukit-Halbinsel —, ist er hell bis weiß. Wo er aus verwittertem Vulkangestein stammt, im Norden und Osten, ist er dunkelgrau bis schwarz und wird in der Mittagssonne so heiß, dass man ihn barfuß nicht mehr überquert.

Schwarzer Sand ist nicht der schlechtere. Amed und Lovina haben ruhiges Wasser und Riffe direkt davor — zum Schnorcheln sind sie den Postkartenstränden überlegen.

Die Himmelsrichtung entscheidet die Saison

Balis Westküste bekommt in der Trockenzeit von Mai bis Oktober ablandigen Wind, die Ostküste in der Regenzeit von November bis April. Für Badende heißt das vor allem: Wo der Wind auflandig steht, ist die Brandung unruhiger.

Für Surfer ist es der ganze Kalender — mehr dazu unter Surfen und Surfen in Ostbali.

Welcher Strand wofür

Zum Schwimmen mit Kindern taugen die geschützten Buchten: Sanur und Nusa Dua im Süden, Amed und Lovina im Norden und Osten. Alle vier liegen hinter einem vorgelagerten Riff, das die Wellen bricht.

Zum Ansehen und für den Sonnenuntergang die Klippenstrände der Bukit: Balangan, Dreamland, Padang Padang, Nyang Nyang, Green Bowl.

Für Ruhe die kleinen Buchten im Osten wie Bias Tugel bei Padang Bai — zu Fuß erreichbar und deshalb selten voll.

Die Strände im Einzelnen

Unten stehen die Seiten zu den einzelnen Stränden, jeweils mit Anfahrt, Zugang, Gezeiten und der Frage, ob und wann Baden dort geht.