Tempel

Tempel auf Bali
Die wohl am häufigsten genannten und auf Fotos abgebildeten Sehenswürdigkeiten Balis sind die Tempel. Bali wird nicht umsonst als die Insel der tausend Tempel bezeichnet, wobei die Zahl noch deutlich untertrieben ist. Offizielle Zahlen gibt es zwar nicht, aber man geht von deutlich mehr als zehntausend Tempeln auf der Insel ist. Einige davon haben eine besondere Bedeutung, andere sind an spektakulären Orten gebaut worden. So zum Beispiel der Tempel „Pura Tanah Lot“, der sich auf einer kleinen Felseninsel im Meer befindet und nur bei Ebbe erreicht werden kann. Dieser und der „Pura Luhur Uluwatu“, der etwa 70 Meter über dem Meer an einer Steilküste thront, zählen zu den imposantesten Tempeln und somit zu den Top-Sehenswürdigkeiten auf Bali. Daneben gibt es natürlich viele weitere Tempel, die ebenfalls einen Besuch wert sind.
Wilde Affen, die auf eine günstige Gelegenheit warten, lange Finger zu machen oder auf freundliche Art etwas Essen von den Menschen abzustauben, gibt es auch auf einem der Vulkane der Insel. Bei einer Vulkantour auf den Mount Batur kann man den Makaken-Affen immer mal wieder begegnen. Das ist aber natürlich nicht der Grund, aus dem man sich für die Besteigung des Berges entscheidet. Vielmehr zählen der Batur und der Mount Agung zu den heißesten Sehenswürdigkeiten Balis – im wahrsten Sinne des Wortes. Beide Vulkane sind noch aktiv, so dass man an manchen Stellen eine deutliche Hitze spüren kann. Der Batur ist der kleinere der beiden aktiven Vulkane, während der Agung den höchsten Punkt Balis darstellt. Von beiden Bergen hat man einen phänomenalen Ausblick auf andere Teile Balis oder – bei günstiger Wetterlage – auch auf die Nachbarinsel Lombok. Besonders spektakulär ist der Sonnenaufgang von beiden Vulkanen aus zu sehen. Deshalb starten die geführten Vulkantouren meist in der dunklen Nacht, so dass man pünktlich zum Sonnenaufgang oben angelangt ist.

Reisterrassen

Reisterrassen Bali
Wer statt der zum Teil kargen Vulkanlandschaften lieber durch das Grün wandert, kommt auf Bali natürlich ebenfalls auf seine Kosten. Fast überall auf der Insel wird Reis angebaut. Die saftig grünen Felder laden zu entspannenden Spaziergängen ein. Besonders beeindruckend sind aber die großen Reisterrassen, die stufenförmig angeordnet ganze Hügel einnehmen. Speziell zu erwähnen sind die Reisterrassen von Jatiluwih, eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten auf Bali. Das Anbau- und Bewässerungssystem von Jatiluwih ist äußerst komplex, besteht bereits seit dem Jahr 1071 und steht auf der Liste des Unesco-Weltkulturerbes. Sehenswert sind aber nicht nur die Reisterrassen von Jatiluwih, sondern auch viele Weitere, wie zum Beispiel die in Tegallalang oder in Sidemen.

Nationalpark

Im äußersten Westen der Insel liegt mit dem Nationalpark Bali Barat eine weitere Sehenswürdigkeit. Die beeindruckende Landschaft trumpft unter anderem auf mit erloschenen Vulkanen, tropischen Regenwäldern, wunderschönen Sandstränden oder auch Mangrovenwäldern. Der Nationalpark kann in Form geführter Touren durch die unberührte Natur erkundet werden. Mit sehr viel Glück bekommt man den seltenen Bali-Star – eine Vogelart, die es nur auf Bali gibt – zu Gesucht. Bewohnt wird der Nationalpark auch durch viele andere Tiere, wie beispielsweise verschiedene Affenarten, wilde Rinder und Hirsche oder auch Bengalkatzen.