Nachbarinseln

Die Nusa Islands

Steilküste mit weißem Sandstrand aus der Höhe
Anzahl
Drei — Penida, Lembongan, Ceningan
Anreise
Schnellboot ab Sanur, 30 bis 45 Minuten
Größte
Nusa Penida
Verbunden
Lembongan und Ceningan per Brücke

Südöstlich von Bali, getrennt durch die Badungstraße, liegen drei Inseln, die zusammen die Nusa Islands heißen: Nusa Penida, Nusa Lembongan und Nusa Ceningan. „Nusa“ heißt Insel — die Namen bedeuten also schlicht Penida-Insel, Lembongan-Insel, Ceningan-Insel.

Anders als die Gili-Inseln gehören sie verwaltungstechnisch zu Bali, genauer zum Bezirk Klungkung. Und sie liegen nah: Von Sanur aus ist man in einer halben Stunde drüben.

Die drei im Vergleich

GrößeCharakterFür wen
Penidadie größterau, schlechte Straßen, spektakulärLandschaft und Fotos
Lembonganmittelbequem, gute InfrastrukturÜbernachten, Tauchen
Ceningandie kleinsteruhig, per Brücke erreichbareinen halben Tag

Nusa Penida

Die größte und wildeste. Hier liegen die Motive, für die die Inseln bekannt sind: die T-Rex-Klippe am Kelingking Beach, der Felsentunnel von Broken Beach, der Naturpool Angel's Billabong und im Südosten der Diamond Beach.

Der Preis dafür sind die Straßen. Sie sind eng, steil und stellenweise kaum befestigt; mit dem Roller braucht man Erfahrung, und viele buchen deshalb Fahrer mit Auto. Von einem Ende der Insel zum anderen fährt man gut eine Stunde.

Nusa Lembongan

Deutlich kleiner und viel einfacher zu bereisen. Hier gibt es Unterkünfte in allen Preislagen, Restaurants, Tauchbasen und Straßen, auf denen ein Roller kein Wagnis ist. Bekannt sind die Mushroom Bay, der Dream Beach und die Mangrovenwälder im Norden.

Wer auf den Nusa-Inseln übernachten will, tut das meist hier.

Nusa Ceningan

Die kleinste, mit Lembongan durch die schmale Yellow Bridge verbunden — eine Hängebrücke, über die nur Fußgänger und Roller passen. Ceningan hat Algenfarmen, eine Steilküste im Süden und die Blue Lagoon. Ein halber Tag reicht.

Tauchen und Schnorcheln

Der eigentliche Grund vieler Reisen liegt unter Wasser. In der Meerenge zwischen Bali und den Nusas herrscht starke Strömung, die kaltes, nährstoffreiches Wasser heranführt — und damit Mantarochen ganzjährig und, in den kühleren Monaten, den seltenen Mondfisch.

Was das für Taucher heißt, steht auf der Seite zum Tauchen bei Nusa Lembongan und Nusa Penida. Kurz gesagt: Es sind Strömungstauchgänge, keine Anfängerreviere.

Anreise

Schnellboote fahren mehrmals täglich von Sanur (die meisten Verbindungen), von Serangan und von Padang Bai. Die Überfahrt dauert 30 bis 45 Minuten.

Die Boote legen an Stränden an, nicht an Stegen — man steigt durchs flache Wasser ein und aus. Schuhe, die nass werden dürfen, und Gepäck in wasserdichten Säcken sind deshalb sinnvoll.

Beste Reisezeit

Wie auf Bali ist die Trockenzeit von etwa Mai bis Oktober verlässlicher: ruhigere Überfahrten, klareres Wasser. In der Regenzeit sind die Straßen auf Penida stellenweise schwierig und die Sicht unter Wasser schlechter.

Fazit

Die Nusa Islands sind Balis lohnendster Ausflug — nah genug für einen Tag, verschieden genug für eine Woche. Penida für Landschaft, Lembongan zum Bleiben, Ceningan für den Nachmittag dazwischen.