Klima auf Bali

Die Insel Bali liegt im indischen Ozean und lockt jedes Jahr Menschen aus der ganzen Welt an – ein Grund dafür ist, unter vielen anderen, das attraktive Klima. Das ganze Jahr über herrschen auf der Insel aufgrund ihrer Nähe zum Äquator tropisch warme Temperaturen. Auch das Meer punktet mit einer angenehmen konstanten Wärme von durchschnittlich 28 Grad Celsius.

Ganzjährig angenehme Temperaturen

Typische Jahreszeiten wie in Europa, also Frühling, Sommer, Herbst und Winter, gibt es auf Bali nicht. Die Unterschiede im Klima bilden lediglich die Monate, in denen es mehr oder in denen es weniger regnet.

Rund um die Küsten können Besucher auf Bali mit angenehm warmen Temperaturen zwischen 21 und 32 Grad rechnen. Auch in der Nacht sinken die Temperaturen nur selten auf Werte unterhalb von 22 Grad, weshalb die Insel auch zu späterer Stunde noch problemlos in kurzer Kleidung genossen werden kann.

Wesentlich kühler als in den Städten und an den Küsten ist es in den sehr hohen Lagen der Insel, beispielsweise auf dem Vulkan Gunung Agung. Besonders in der Nacht können dort auch Temperaturen von unter zehn Grad gemessen werden. Allerdings fallen nicht nur die Temperaturen in den höheren Gefilden niedriger aus – es ist auch mit mehr Regen zu rechnen.

Klimatabelle für Bali-Denpasar

Klimatabelle Bali

Die regionalen klimatischen Unterschiede

Das tropische Klima verdankt Bali seiner Nähe zum Äquator. Die Regenzeit auf Bali wird durch den Nordwest-Monsun beeinflusst. Für das trockene Klima von Mai bis Oktober ist dagegen der Südost-Monsun verantwortlich. Bali liegt in der innertropischen Konvergenzzone, wodurch die großen Unterschiede zwischen Regen- und Trockenzeit entstehen.

Die regionalen Unterschiede, die im Wetter auf der Insel beobachten werden können, sind den Gebirgszügen zu verdanken. Dadurch, dass die Gebirge recht zentral auf der Insel angesiedelt sind, kommt es zu der ungleichen Verteilung des Regens.

Der Regen fällt im Süden von Bali generell stärker und öfter als im Norden. Im Süden fallen so pro Jahr im Durchschnitt 2.000 Millimeter Regen, im Gebirge sind es sogar 3.000 Millimeter. Die Niederschlagshöhe beträgt dagegen im Norden lediglich 1.000 Millimeter. Dies lässt sich dadurch erklären, dass die Wetterfronten von Süden nach Norden ziehen und dann durch die Gebirgskette aufgehalten werden.

Klima auf Bali: Trocken- und Regenzeit

Das Klima auf der indonesischen Insel ist in hohem Maße von der Trocken- und Regenzeit abhängig. Dabei erstreckt sich die Regenzeit von November bis März.

In der Trockenzeit verwöhnt das Wetter auf Bali vor allem die Sonnenanbeter, denn es kann mit bis zu acht Sonnenstunden pro Tag gerechnet werden. Die meisten Sonnenstunden entfallen dabei auf die Monate zwischen Mai und Oktober. Regen ist in den Trockenmonaten kaum zu befürchten und auch die Luftfeuchtigkeit fällt dann wesentlich geringer aus.

Anders sieht dies allerdings während der Regenzeit auf Bali aus. In dieser wechseln sich Sonnenschein und monsunartige Regenschauer ab. Zeitweise können die Regengüsse dann auch länger anhalten, in der Regel ist der Spuk allerdings nach ein bis drei Stunden wieder vorbei und die Sonne kommt zum Vorschein. Jedoch liegt die Luftfeuchtigkeit in der Regenzeit bei bis zu 100 Prozent, womit einige Touristen Probleme haben.

Die beste Reisezeit in Bezug auf das Klima auf Bali

Generell ist es durchaus möglich, die indonesische Insel auch während der Regenzeit zu erkunden und zu genießen. Surfer finden im Grunde ganzjährig gute Bedingungen auf Bali vor. Als nicht sonderlich empfehlenswert gelten allerdings die Monate Dezember bis März. Die beste Reisezeit für Taucher liegt zwischen Juli und Oktober, da während der Regenzeit die Sicht unter Wasser eingeschränkt sein kann. Durch die starken Strömungen und Winde zu dieser Zeit werden auch die größeren Mengen Müll im Meer und an den Stränden zum Problem.

Diejenigen, die beim Wetter vollkommen auf der sicheren Seite sein möchten, sollten Bali in den Monaten zwischen Mai bis Oktober besuchen. Allerdings ist die Insel dann natürlich auch sehr gut besucht. Falls einige Regenstunden pro Tag kein Ausschlusskriterium bilden, kann in der Nebensaison mehr Ruhe auf der Insel genossen werden. Auch die Flug- und Hotelpreise fallen zu dieser Zeit natürlich wesentlich geringer aus als in der Hauptsaison.