Wolfgang Widmoser, Ubud, Bali
2004
- Wolfgang Widmoser Wolfgang Widmoser kam einen langen Weg und einen sehr traditionellen. Geboren in München in den frühen 50ern ... Wolfgang Widmoser verteidigt fanatisch die klassische Malweise mit Pinsel (und Zerrspiegel) und doch sieht er die Welt mit den Augen des 21. Jahrhunderts - ein Mann der Renaissance im Zeitalter der wissenschaftlichen Entdeckungen.
- Balis bewegende Gesichter Inspiriert von den Menschen in Bali und insbesondere aus der Gegend um Ubud, seiner Familie und der erbaulichen Umgebung des Künstlerdorfs wendet er sich neuen und erregenden Territorien zu. Seine neueren virtuell-realistischen Gemälde von balinesischen Mädchenköpfen geben davon beredtes Zeugnis.
-
- Ruhende Gesichter Als Wolfgang nach Bali umsiedelte geschah dies zunächst mehr aus praktischen Gründen. Für die Souvenir-Kultur der Insel der Götter hat er wenig Verständnis. An derartiger Folklore und romantischer Verklärung ist er weniger interessiert. Gleich Gauguin in Tahiti sah er hinter der bukolischen Idylle eine härtere Wirklichkeit, es gibt auch Armut und Krankheit, ein "verlorenes Paradies". Stefan Reisner, 2004
- Virtuelle Abstraktionen Wüsten und Gebirge tauchen auf, violette Seen und gelbe Flüsse, goldenen Hochländer und rosarote Inseln, Klüfte wie die Pinselstriche eines Zen-Meisters...die unendliche Reise beginnt... Wolfgang Widmoser 2005
-
- Abstrakter Realismus Im Allgemeinen als phantastisch - realistischer Maler betrachtet sehe ich mich selbst jedoch mehr als -Abstrakter-. Seit jeher war ich fasziniert von Geometrie, komplizierten Abbildungen in Zerrspiegeln, Farbkompositionen, der Energie des Pinselstrichs etc. Da sah ich es: alles was ich mir jemals vorzustellen versuchte fand ich in einem Quadratzentimeter meiner Palette;- Abstrakter Realismus war geboren. Wolfgang Widmoser 2005
- Stille Nymphen Mikro- und Makrokosmos erweisen sich als Ausdruck eines geheimnisvollen Ganzen und ich verfolge staunend das Wunder des Seins. "Alles fließt" meint Heraklit und angesichts meiner kleinen Wasserschale kann ich dem nur zustimmen. Da gibt es keinen Anfang und kein Ende, nur "INTENSITÄT". Wolfgang Widmoser, 2007
- Unersättliche Nyphen In einer der produktivsten Phasen seines Künstlerlebens hat Wolfgang Widmoser mehr als 50 Gemälde in seiner 'Nyphen' Serie produziert, zu viele um sie hier in Einzelheiten zu zeigen und zu bennen.
- Rotierende Götter Über die Pleiadier Bei der Betrachtung der bemalten Gesichter aus Neuguinea wurde mir mein eigenes archetypisches Potenzial bewusst. Wir sind die Wüste und der Wald, der Berg und das Feuer. Unsere Haut zeigt Protuberanzen wie die Sonne und trägt die Spuren der Geschichte wir die Krater auf dem Mond. Wolfgang Widmoser, 2003
-
- Ruhende Götter Ich bin auf dem Weg zu Wolfgang Widmoser Studio in der Nähe von Ubud auf Bali. Eine holprige Strasse führt zu einem geräumigen Haus das er für seine grossen Formate braucht. Und tatsächlich werde ich von überlebensgrossen Gesichtern begrüsst die mich eingehend anstarren.
- Bewegte Stille Objekte machen Energie sichtbar Alles was wir mit Augen und Herz wahrnehmen vermittelt eine spezifische Energie die unser Bewusstsein anregt. Die zeitlose Qualität der Schönheit windet sich wie eine Muschel um ihren Mittelpunkt. Wolfgang Widmoser 2001
-
- Ruhende Stilleben Stillleben ... Gegenstände machen Energien sichtbar. Alles was wir mit Augen und Herz wahrnehmen vermittelt eine spezifische Energie die unser Bewußtsein anreizt. , Die zeitlose Qualität der Schönheit dreht sich wie eine Muschel um ihre eigene Achse, entfaltet sich durch Stürme und Mond um langsam in die Tiefe zu sinken. Wolfgang Widmoser, 2001
- Die Geschichte Wolfgang Widmoser Bilder aus Ausstellungen von 1970 bis heute 1954 geboren in München 1973 - 78 studiert Renaissance-Techniken der Malerei mit Prof.Ernst Fuchs (Wien) und Salvador Dali (Cadaques) 1974 - 2006: Ausstellungen in Europa, Asien und Australien 1993 - 2003 Architektonische Konzepte und Gebäude aus Bambus und Zeltmaterial seit 1987 : Lebt und arbeitet in Bali
- Den Künstler treffen Mit Wolfgang Widmoser Kontakt aufnehmen, gleichermassen für Kunstliebhaber wie für Galleristen
