Tagesmutter

Auch wegen der Kinderliebe der Balinesen ist es ganz einfach möglich und sogar erstaulich preisgünstig eine 'Tagesmutter' zu engagieren, von der zudem in den meisten Fällen ihr Kind einiges lernen kann. Solche Arrangments sollten am Besten bereits vor dem Urlaub getroffen werden.

Viele der gerade auch für Kinder interessanten Abenteuer vom Wandern in den Baumwipfeln des Dschungels über den Besuch zahlreicher Tierparks bis zum Besuch von Freizeitparks mit gigantschen Wasserrutschen kann vor Ort organisiert werden.
Bali - ein Traumreiseziel für Eltern mit Kindern. Umso mehr für allein reisende Elternteile, wie eine auf Bali.de veröffentliche Serie von Tagebucheinträgen des deutschen Onliners Dr. Andreas Bittner von seiner Reise mit seiner Tochter Bibi anschaulich zeigt. Es gibt wohl kaum einen anderen Ort in der Welt, wo sich die Menschen durch solche Wärme und Kinderliebe wie in Bali auszeichnen.
Schicken Sie uns doch auch ihre Erfahrungsberichte mit Kindern in Bali, empfehlen und raten ab - oder schreiben gar auch ein Reisetagebuch für die daheim gebliebenen wie es Andreas in wohl nur schwer nachzuahmender Art getan hat. Viel Spaß beim Blättern darin:

Bali mit Bibi - Vater und Tochter erzählen

Uno Uno - Reisevorbereitungen

Mitnehmen? Nachtrag an Papi gerichtet*

Bali Bintangblogging und andere Küchenutensilien

SQ 325 mit der B 777-300 ER über 10.000 km

Bibi und die tausend Optionen

Singapores Changi: Schwimmen im Flughafen

Farmers Market? Kurse? Schwimmen!

Organisches Gasthaus im Reisfeld

April, April. Bibi und die Katzen (Bibi bloggt)

Bali und die Gletscher

You never walk alone

We could steal time, just for one day **

Osterspaziergang I

Osterspaziergang II

Last Minute Blogging

Bali mit Bibi - Vater und Tochter erzählen

Heute waren die Tickets in der Post. Und kommenden Sonntag, am 25. März 2007, machen wir uns wieder auf den langen Flug nach Bali. Wir, das sind meine Tochter, sechseinhalb, die in der ersten Klasse und zudem in der Bibi-Phase ist, und ich. Ich bin übrigens in der Blogger-Experimentierphase.

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Also nennen wir uns Bibi und Bali-Blogger. In den nächsten Tagen berichten wir zum Thema Bali mit Kind. Manchmal sogar live. Viel Spaß dabei. Kommentare? Weiter unten. Immer gerne!

Ach ja. Vor ungefähr einem Jahr waren wir schon zu zweit auf Bali. Damals war noch Benjamin Blümchen-Phase. Ich selbst habe mich über andere Bali-Reisende gewundert, die abends mit ihrem Mac Book im Osho-Café mit dem einfallsreichen Namen KAFE saßen.
KAFE "vereint die Atmosphäre eines tropischen Kaffees mit dem Stil eines San Francisco Bistros,"
meinen die Betreiber. Na, darauf muss mensch erst mal kommen. Neben tollen Fruchtsäften und makro-biotischer Küche gibt's, wie an vielen heissen Spots auf Bali, ein offenes W-LAN. Der Blogger bloggte - oder checkte Mails oder verkaufte vielleicht ein paar Aktien? Jedenfalls starrte er stundenlang auf seinen Bildschirm, während seine Gefährtin im zweiten Stock Kundalini machte.

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Also, wer sich in den nächsten Tagen gemütlich an den flachen Tischen lümmeln will und einen Eindruck zur erstaunlichen Esoterik-Szene auf Bali verkraftet, kann sich dort zu uns gesellen. Bis zum Ende der Osterferien. Immer gerne.

Genau heute, am 19. März 2007 der europäischen Zeitrechnung, herrscht auf Bali übrigens wieder die große Stille. Das Fest heißt Nyepi. Ein Neues Jahr beginnt und es wird auf Bali sehr leise begrüßt. Ohne Chinakracher, Brot oder Böller. Vor einem Jahr - gerechnet nach dem sehr speziellen balinesische Kalender - haben wir es selbst miterlebt. Dazu gibt es auch ein paar Bilder.

Noch ein paar Links

Bali esoterisch - balispirit.com
Hinduismus auf Bali, Nyepi - Wikipedia (länglich)
Uno Uno - Reisevorbereitungen

Bali mit Kindern. Was mitnehmen? Nein, auf die übliche Aufzählung von Sonnenschutzmittel, SOS-Anhänger, Windeln (Plastik oder Wegwerf?) und Kopfbedeckung verzichten wir hier. Und Impfungen sind ja wohl selbstverständlich. Und schön, dass Bali malariafrei ist. Nachzulesen in jedem Reisehandbuch.

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Ein Hinweis für die unbeschwerte Einreise: Im (Kinder)Pass sollte ausreichend Platz sein. Denn für die 25 Dollar Visumsgebühren bekommen Einreisende - also Papi und Kind - je einen seitenfüllenden Aufkleber mit Datamatrix plus Hologramm in ihr Reisedokument gepappt. Visa on arrival. Reicht für 30 schöne Bali-Tage. (Der oben Stempel verrät's: Letztes Jahr waren wir vom 16. März bis zum 4. April auf Bali.)

Kinderpass mit ohne Platz brachte Bibi und Papa beim letzten Bali-Besuch zunächst in eine hässliche neon-flirrende Amtstube und in Kontakt mit einer beachtlichen Zahl von besorgt blickenden Uniformierten. Es ging gut aus. Ich behaupte: freundlich-geduldige Begriffsstutzigkeit führte zu einer einvernehmlichen Lösung ohne inoffiziellen Bearbeitungszuschlag. Nach 13 Stunden Flug dennoch überflüssig.

Also, was mitnehmen? Nicht viel. Doch auf jeden Fall ein Uno-Kartenpiel. Bali mit Kindern aber ohne Uno geht gar nicht. Nicht nur wegen des langen Fluges, über den wir später berichten werden. Denn Uno leistet einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung und sorgt für vergnügliche Stunden mit einheimischen und touristischen Kindern (sowie deren Mamis). Für alle Fälle gehören auch 6 Würfel ins Gepäck. Den Becher gestaltet Kind vor Ort aus einer Plastikflasche. Besser noch: Bei einer emsigen Kunsthandwerkerin einen maßgefertigten Kniffel-Becher flechten / drechseln / knüpfen / schnitzen lassen. Mau Mau muss mit. Haben wir schon mit Kindern aus aller Mütter Länder gespielt. Sogar mit Waldorf-Kindern!

Was hätte Rudolf Steiner dazu gesagt? So wie ich den Burschen einschätze, würde er Uno, Mau-Mau und Kniffel posthum wohl genauso verbieten wie Puppen mit Gesichtern? Kann aber auch im KAFE erfragt werden. Denn neben allerlei Schamanismus und sonstigem Healing werden hier auch Steiner School Info-Abende geboten. Kinder malen allerdings lieber, als sich zu informieren. Und dazu findet sich auf Bali stets Gelegenheit.

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Ob mit Kreide auf der Speisen-Tafel eines Bali-Restaurants (siehe oben), auf Leinwand, Seide, Keramik oder Papier. Bali - und vor allem Ubud - hat seit Jahrtausenden viele Künstler inspiriert. Grosse wie kleine.

Deswegen unbedingt Stifte mitnehmen. Von Zuhause! Denn die blöden Billig-Griffel, die es im Flugzeug gibt, taugen genausowenig wie die lieblosen Ausmalbilder, die es dazu gibt. Lieber eine alte Kladde in den Rucksack. Mandalas müssen nicht sein.

Klar gibt's Kurse. Für Vater und Kind. Malen, tanzen, tauchen, kochen, musizieren .... später mehr davon.

Ein paar Links

Fit for Travel zu allen Impf- und Bandwurmfragen ist wahrscheinlich bekannt? Dennoch, hier der Direktlink zu Bali / Indonesien.

Kennt doch jeder - Uno. Spiel und Varianten

Ingrid war in der Welt. Lange bevor es Blogs wie diesen gab, hat sie ihre Reiseberichte und -bilder ins Netz gestellt. Zahlreich und authentisch. Google dankt es ihr. - Ingrids Welt (Bali)
Mitnehmen? Nachtrag an Papi gerichtet*

Zug zum Flug: 3,5 Stunden. Flughafenwartezeiten. Flugzeiten: Frankfurt-Singapur: 12 Stunden, Transit Singapur: 2 Stunden. Flugzeit Changi (Singapur) - Ngurah Rai (Denpasar, Bali) 2,5 Stunden. Davor graut nicht nur Müttern und Großeltern. Fraglos: Der Flug nach Bali ist lang. Und kann langweilig werden. Was tun?

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Noch wichtiger als ein iPod im Gepäck ist die kluge Wahl von Fluggesellschaft, Flugzeit und weiteren Umständen im Luftverkehr. Da hilft Recherche, die sich keinesfalls nur am Preis orientieren sollte. Wer unbedingt ein arabisches Emirat (Sharjah) und eine reizvolle südostasiatische Hauptstadt (Bandar Seri Begawan) kennenlernen möchte, kann dies - zusätzlich zum Stopover in Bangkok - mit einem Bali-Flug verbinden. Es gibt auch Angebote, mit sieben Transit-Flughafen-Stunden in Kuala Lumpur auf dem Rückflug. Oder die Möglichkeit, 5 Minuten vor Mitternacht in Frankfurt zu starten. Und 5 Minuten nach der Geisterstunde auf Bali zu landen. Zwei Tage später allerdings! Für alleinreisende Väter schon OK? Mit Kind unerträglich.

Der Baliblogger wirbt nicht.* Für keine Villa auf Bali, kein Mückenspray, keinen MP3-Spieler und auch keine Airline. Wir verweisen darauf, dass alle Markennamen, Restaurantempfehlungen und Lieblingsgetränke in unseren Blogbeiträgen nur persönlichen Vorlieben und eigene gute (oder schlechte) Erfahrungen widerspiegeln. Ohne Vorbildcharakter und Nachahmungsverpflichtung. Wir pfeifen auf die tuntigen Ratschläge vieler überbesorgter deutscher Reiseführer und ihre überbemüht ausgewogenen, vollständigkeitstrunkenen Hinweise. Vater und Kind, Bibi und Baliblogger empfehlen den Flug mit Singapore Airlines. Aber nicht, weil der Kumpel T. meint, die hätten die hübschesten 'Saftschubsen' über dem Indischen Ozean. (Schäm dich T.) Und wir wissen, dass der Flug unter Umständen etwas teurer sein kann. Morgen geht's los, dann folgen die Fakten.

Und trotz des personal entertainment, der vielen Filme und Musikangebote und Spiele und Snoopy-Figuren an Bord noch den iPod ins Gepäck?

Aus Erfahrung: Ja! In einem späteren Beitrag werde ich Bibis Playlist vorstellen (Keine Überraschungen Blocksberg, Sams, Nenas Apfelhaus, den unvermeidliche Zuckowski, das Doppelte Lottchen etc.) Denn personal entertainment heißt ja nur, dass man sich im Flugzug nicht mehr den Hals verrenken muss, um schemenhafte Figuren über einen DIN A 4-grossen Monitor huschen zu sehen. In der Hoffnung, dass das Schattenspiel zu den Geräuschfetzen aus den fiesen Kopfhörern paßt. In einer Sprache, die Mann und Kind verstehen. Genug: iPod muss sein.

Bürste hingegen nicht. Vele Väter haben keine Lust, Töchter täglich zu kämmen. Und irgendwann hilft kein Junior Kämmspaß Spray mehr. Wir empfehlen natürlichen Rastaman Fun (siehe Bild).

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Mindestens zehn Tage Spaß ohne Kämmen! Zwei Stunden Spaß beim Flechten. Den Spaß langwieriger Preisverhandlungen mit all den Mama Juli, Wayan und Mother Nicebraids kann man sich indes sparen. Hier rät er Baliblogger zum langweiligen Besuch eines klimatisierten (?) Frisiersalons.

Dreads bei Ankunft haben einen weiteren Vorteil. Ab sofort keine penetranten Angebote mehr zum Zöpfeflechten. Bliebe die Sache mit den angebotenen Tatoos? Ich frage mich allerdings, welcher Idiot seinem Kind einen kaum erkennbaren Delfin in die zarte Haut ritzen liesse. Von einem ambulanten Strandtätowierer! Klebe-Tatoos von daheim passen in jeden Rucksack.

Ein letzter Rat für Väter, die nicht den selben Nachnamen wie ihre Tochter tragen. Eine kleine Bescheinigung, Urkunde, Genprobe u.ä. kann bei Ein- und Ausreise oder auch im Spital ziemlich hilfreich sein. Glauben Sie es mir einfach!

* Eine Fußnote im Blog? Eine Anmerkung zum Titel dieses Beitrags? Ümläüte in der Überschrüft, so der Domain-Eigner, kommen bei Googles Blogger nicht so gut. Statt "für Väter" haben wir nun ziemlich bekloppt formuliert und "an Papi gerichtet" geschrieben. Änderungen im blog title honoriert Google angeblich auch nicht. Beim heiligen Wordpress!
Bali Bintangblogging und andere Küchenutensilien

Stand der Dinge: Bibi Bett. Papi Pilsener.

Hätten die sekptischen Leserinnen des Baliblogger etwas anderes erwartet? Hier trinkt man kühles Bintang; also indonesisches Bier hundertprozentig in holländischer Heineken-Hand. (Auf dem Bild unten umrahmt von zwei weiteren Bali Brands. Links: Bibis Kecap. Mitte: Papis Pilsener. Rechts: Sämige Quasi Soja Sosse.)

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Zugegeben: Eine kleine Blogpause haben wir uns genommen. Aber: Der lange Flug, ein Schwimmbad im Changi-Flughafen, die vielen Nullen auf den Geldscheinen, die Fischrestaurants am Jimbaran-Strand mit ihren fidelen Honeymoon-Combos, frische Hibiskusblüten auf Handtüchern und Kopfkissen, ein vergessener (?) Ogoh Ogoh (??) in der Bananenplantage. Schliesslich noch die Zeitumstellung.

Und unten Bibis erstes Blog-Photo. Es zeigt die freundliche Koma am Jimbaran-Strand, südlich von Denpasar, der Hauptstadt Balis. Der Strand ist für seine Fischrestaurants, die sich durch Zellteilung vermehren, bekannt. Natürlich auch für eine Honig-Mond-Stimmung, die nur durch Kleinunternehmer, die sich als Musikanten verkleiden, und Stichsägen, die sich wie Stichsägen anhören, getrübt wird. Bibi und ich sind für unsere Standardbestellung bekannt:
Beer large, Sprite cold - no ice.
Das wird von Kellnerin Koma (unten) just notiert. Am Horizont bereitet sich die Sonne schon auf ihren Untergang vor.

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Was noch vom Bloggen abhält: Die Freude, das nette Team der Ladybamboo Villa wiederzusehen. Das abendliche Sushi-Taxi, Service Charge, andere Taxen und am Ende die Zahlenkolonnen auf der Rechnung, Bibis erster Blogbeitrag, der brahmanische W-LAN-Zugang in Ubud, der plätschernde Brunnenfrosch, Shrek (Part Two), die Zeitumstellung (sechs Stunden bei Sommerzeit) und ...

... viel passiert. Lange geschlafen. Und eigentlich sind wir erst jetzt richtig auf Bali angekommen. Das Ohr hat sich an den Klangklang der fremden Sprache gewöhnt. Die Nase an den typischen Nelkenduft der Zigaretten. Die Augen an das üppig grünende Grün der Grünpflanzen und die anmutigen Balinesinnen ... Nun, im Internet gibt's kein Fest für alle Sinne, weshalb wir uns nun nicht sinnlos einen Orchideenzweig abbrechen wollen, um hier weiter zu schwelgen.

Also, der Reihe nach, wenn auch nicht vollständig ... IN EINER ZEIT, DA DAS WÜNSCHEN NOCH GEHOLFEN HAT ... konnten Bibi nebst Papi in Sekundenschnelle am Flughafenschalter einchecken ...
SQ 325 mit der B 777-300 ER über 10.000 km

WARNUNG. Dieser Blogbeitrag handelt weder von Bali - noch von Kindern. Er ist viel zu technisch und völlig humorfrei und eigentlich nur für Suchmaschinen-Optimierer und Flugzeug-Freaks interessant.
Bali- und Kinderfreunde lesen gleich HIER weiter.

Nochmal ein Rückblick auf den Flug von über 10.000 Kilometer, das ist das Teilstück Frankfurt - Singapur. Wahrscheinlich das Hauptargument gegen eine Reise nach Bali. Bestimmt das Oberargument gegen eine Reise nach Bali mit Kind. Immer wieder gern thematisiert von Städte-Reisenden, Ryan Air-Vielfliegern, Mallorca-Hüpfern, besorgten Großeltern, Strassenbahnfahrer, Schalke-Fans, Scharzwaldfreunden. Und natürlich Thrombose-Paranoikern.

Wie bitte? Sie fragen sich, warum in vielen Blogs - so wie diesem - so merkwürdige Sätze und Wörter stehen? Wie zum Beispiel Thrombose-Paranoiker. Ist doch klar. Google! Wenn jemand bei Googledie Begriffe BALI und THROMBOSE-PARANIOKER eingibt, landet dieser Blog-Eintrag ganz oben. Jau, denken Sie jetzt. Clever, dieser Baliblogger.

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Zurück zum Flugsteig B 48 in Frankfurt. Dort gibt es Wein, Sprite, Sekt und Licher Bier aus Plastikbechern. Weil, Bibi und Papa Baliblogger gehören zu den ersten Mitfliegern mit einer neuen B777-300 ER. Dafür bekommen wir sogar ein Zertifikat! Und Brezeln und Erdnüsse. Nach dem sekundenflinken und freundlichen Einchecken sitzen wir alsbald in dieser superneuen B 777-300 ER.

B steht nicht für Bali, sondern für Boeing. 777 ist bestimmt ein Glücksbringer und 300 ist die Zahl der Mitflieger? Und was heißt ER? Findet sich auch nicht in diesem lieblos technischen Fact Sheet von Singapore Airlines. Faszination fliegen? Von wegen. Hier ein paar Fakten:

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48 cm breit sind unsere Economy Class-Sitze? Hört sich das nach viel an? Wie breit ist die Sitzgelegenheit, auf der Sie sich gerade lümmeln? In der Business Class sind es schon 76 cm Sitzbreite. Und in der Premiumkabine, also First Class - das sitzen nur acht Menschen. Insgesamt - dass muss Billichflieger sich mal vorstellen! - hat man 89 mit Leder bezogene Zentimeter. In den aktuellen Anzeigen von Singapore Airlines werden leider wenige Ideen vermittelt, was der Mensch mit so viel Platz anfängt.

Woran dachten Sie jetzt gerade? Singapore Airlines schlägt vor: Gestreckter Geschäftsmann grinst Stewardess mit Brotkorb an. Noch länger gestreckter Geschäftsmann hat Teller mit Essen vor sich und grinst zwei Flugbegleiterinnen an. Geschäftsmann, diesmal züchtig die Beine angewinkelt, hat aufgeklapptes Notebook neben sich. Ein B 777-300 ER-Blogger vielleicht? Seinen Sitz kann er zu einem Full Flat-Bett machen. Toll. Aber, sollten Betten nicht immer full und flat sein? Und schauen ihm beim Schlafen zwei Singapore Airlines-Engel zu?

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Bildschirme sind heutzutage auch flat. Aber unterschiedlich groß! Hier die Fakten:
  • Economy: 27 cm-Monitor
  • Business: 39 cm-Monitor
  • First Class: 58 cm-Monitor, also breiter als mein Sitz!
Nachzutragen gibt es noch, dass die Kopfhörer in der Ersten Klasse 'geräuschreduzierend' sind. Nein, hier kommt kein Klassen-Neid auf. (Unter uns: Ich finde, die blassbraunen Einzelzellen der First Class sehen aus wie ein Sprachlabor.) Und beim Bordunterhaltungsprogramm - machen Sie den Google-Test: Bali und Bordunterhaltungsprogramm - und der Baliblogger ist wieder ganz vorn. Beim Bordunterhaltungsprogramm sind wir wieder alle gleich. Wir haben 1.000 unglaubliche Optionen. Full Flat!

Bibi freut das ganz ungemein. Auch wenn sie mit einem einzigen Film zufrieden war. Den hat sie aber gleich zweimal gesehen!

Fakten-Links

Ach Wikipedia, wer schreibt das immer? Hier faktenreiche Eintrag zur B 777-300 ER. ER meint übrigens extended range - also mehr Reichweite. Und es scheinen doch mehr als 300 Leute reinzupassen?

Google und der Baliblogger. Jau! Nach einem nächtlichen Robot-Durchlauf schlägt der Baliblogger Singapore Airlines bei der Suche nach BALI und BORDUNTERHALTUNGSPROGRAMM. Der begehrte Platz 1 bei der Such-Krake. Der Klick zum Nachschlagen.
Bibi und die tausend Optionen

Kris ist - wie die emsige Kreuzworträtsellöserin weiß - der malaiische Krummdolch. Mehrzahl Krise?

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KrisWorld
heißt das Bordunterhaltungsprogramm von Singapore Airlines. Komischer Name für eine prima Sache. Die man, also PR-Mann, ziemlich blöd beschreiben kann:
Wer an Bord weder schlafen noch arbeiten möchte, kann sich mit KrisWorld bestens unterhalten lassen. Das hochmoderne Inflight Entertainmentsystem ... blablabla (Zitat abgebrochen, Autor dem Baliblogger bekannt).
Einfach ausgedrückt. An jedem Platz im Flugzeug gibt es einen Knochen mit vielen Knöpfen. Leicht, ja kinderleicht ist damit die Auswahl aus angeblich bis zu 1.000 Optionen (Audio, Vidoe, Spiele). Darunter auch der blöde Schwammkopf, TV-Serien, Bollywood-Dramen und ziemlich viele gute, aktuelle Kino-Filme. Sprachlernprogramme gibt es auch. Wer braucht sowas im Fluge?

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Der Flug mit Bibi verging im selbigen. Gut geschlafen haben wir, klar. Und von den 1.000 Optionen hat sie sich dann für genau eine entschieden. Die Unglaublichen. Den Zeichentrickfilm hat sie sich gleich zweimal angesehen. Und spielt jetzt im Swimming Pool immer Elastic Girl.

Wer es noch nicht weiß. Bei besseren Airlines können Papis vorab ein Kinderessen bestellen. Das kommt dann schon eher. Und während die Großen noch an ihrem brauseroten Singapore Sling nuckeln, bekommen die Kleinen schon den Hauptgang serviert. Beide Kindermahlzeiten auf unserem Flug fanden wir nicht soooo kindgerecht und schmackhaft, wie vorab beschrieben. Vorteilhaft aber auf jeden Fall, dass Papa für Bibi alle Töpfchen und Ketchuppackungen öffnen, Bestecke auspacken etc. konnte. Entspannteres Essen für Kinder und später dann auch für den Vater.

(Hoffentlich machen es dann nicht alle Erwachsenen wie der alte Reisefuchs L. aus U. und B. Der bestellt sich seine Mahlzeiten auch vorab, ohne Vegetarier zu sein. Er gewänne damit eine halbe Stunde kostbaren Schlummers, meint er.)

So. Nun haben wir hoffentlich genug zum Flug geschrieben. Wenn ich mir überlege, wie lange der Durchschnittsbürger in einer Woche vor dem Fernseher, im Stau oder auf der Toilette sitzt, finde ich die ständige Sorge um lange Flugzeiten (für Kinder) völlig überdreht.
Punkt.
Singapores Changi: Schwimmen im Flughafen

Changi heißt der Flughafen von Singapur. Und neben Duty Free im Überüberfluß und kostenfreien Internetzugängen an allen Ecken gibt es für Große und kleine jede Menge Beschäftigungsmöglichkeiten. Nicht nur essen, trinken, Flugzeuge gucken. Auch Filme, Videospiele, Spielplätze, ein großer Orchideengarten mit Teich, Fische etc.

Alles voll klimatisiert. Wer sich jedoch schon mal auf Bali mit Kind und sonnige Temperaturen von über 30 Grad einstellen will, der sollte lieber schwimmen gehen. Und das geht so:

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Unser Flug aus Europa kommt am Terminal 2 an. Bibi und Baliblogger suchen den Sky Train, der uns in wenigen Minuten (und nach wenigen Minuten Wartezeit) zum Terminal 1 bringt. Dort zwei Treppen hoch, den Schildern zum POOL folgen.

Der Schwimmbecken gehört zum Ambassador Transit Hotel, ist großzügig angelegt inklusive Whirlpool. Eingebettet in einen üppigen balinesischen Garten, der durch eine riesigen Glasscheibe vom regen Flughafenbetrieb getrennt ist (siehe Bild oben, Bibi vor Scheibe) Natürlich gibt es auch eine Bar, Duschen, Umkleidekabinen und Schließfächer.

Für umgerechnet 7 Euro bekommt Bibi ein Handtuch, ein Getränk - und die feuchtfröhliche Einstimmung auf den Bali-Urlaub. Besser als Shopping oder Eisessen am Terminal 1. Man sollte nur den Weiterflug nicht vergessen. Und die Sonnencreme.
Farmers Market? Kurse? Schwimmen!

Guten Morgen Deutschland, 28 Grad, 75 Prozent Luftfeuchtigkeit.
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Nach einem Papayameloneananasbananaeapfeljackfruit-Fruchtsalat mit Müsli und Joghurt die bange Frage: Was tun? Das Angebot auf Bali und besonders in Ubud ist riesig. Spaziergang durch die Reisfelder? Besuch des Farmer's Market, dem samstäglichen Bauern- und Biomarkt vor der Pizzeria Bagus in Ubud? Schuhe kaufen? Bloggen? Tanzkurs machen? Bilder malen? Sarongs einkaufen? Zum Schneider gehen? Vorlesen? Garnix?

Oder wollen wir uns nur in den Swimming Pool plumpsen lassen? (Immer Bibis erste Wahl.)

Zunächst bastelt Bibi mit Fräulein Bamboo einen Fächer. Es wird gemalt. Ein Einhorn und ein 'Männerpferd'. Also qwasi noch ein Einhorn. Daraus wird später tatsächlich ein Fächer, den wir sicherlich demnächst hier mal zeigen werden. So, nun erst mal genug gebloggt. (Oben übrigens ein erstes Bild des Balibloggers im Garten der Lady Bamboo Villa. Photo von Bibi. Das WLAN zum Upload von den freundlichen Wirtsleuten.)
Organisches Gasthaus im Reisfeld

Ubud in der Regenzeit.
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Am 1. April. In der Jakarta Post steht, dass die BBC vor Jahren und an diesem Tage angeblich mal von Schweizer Bauern berichtete, die Spaghetti von Bäumen ernten. Und die Briten glaubten es. Nasse Spaghettischnüre kommen heute vom indonesischen Himmel und fallen auf's Reisfeld. Glauben Sie es uns! Über eine Stunde lang. Wir gehen schwimmen. im Pool, nicht im Reisfeld.

Irgendwann sind die Spaghetti alle. Trotz des minestrone-trüben Himmels sind wir dann losgegangen. Die Spaghetti werden zu Reiskörnern und trotz des Soto Ayam-trüben Himmels laufen wir los. Und es wird eine wunderbare Wanderung durch Reisfelder, über Bewässerungsgräben, vorbei an freundlich-grüßenden, fast zahnlosen Reisbauern, durch winzige Kokospalmenwäldchen. Am Wegesrand kleinen Tempel, Vogelscheuchen mit T-Shirts, Geisterhäuschen und Reisfelder. Zwischendrin Einkehr. Kurze Jause mit Schaukel. Und schließlich entdecken wir eine Trattoria im Reisfeld ein erstaunliches, organisches Gasthaus. Mitten im Reisfeld.

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Geisterhäuschen vor Reisfeld

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Bibi auf Schaukel (in der Nähe von Reisfeld)
mit kinderfreundlichem Reisbauern (im Nebenerwerb Kioskbesitzer
und Eventmanager in der Nähe seines Reisfeldes)


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Bibi (links) neben Reisfeld (rechts)


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Pommes (rot) vor Jakarta Post und Reisfeld
Kein Aprilscherz!



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Bibi mit Mixed Fruit Juice (organic) blickt ...
auf's Reisfeld.


Anmerkung. Es versteht sich von selbst, dass alle Bilder vom Baliblogger oder - wo anders vermerkt - von Bibi gemacht wurden. Auch die im Reisfeld. Gern würden wir noch ein wenig über organic food und westliche Ökobauern vor Ort (siehe auch Farmers Market) berichten. Großes Thema . Doch oft spielen uns das WLAN und die Bandbreite einen Streich. Liebe BlogleserInnen. Bleibt geduldig.

April, April. Bibi und die Katzen (Bibi bloggt)

Bibi im Reisfeld
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Nun bloggt auch Bibi über den ersten April. (Die Rechtschreibung wurde ganz vorsichtig angepasst.)


ICH, BIBI, UND PAPI WAN IM REISFELT. GANS TIF UND SIND SPETA IM GASTHAUS. UND HABEN POMES UND KESCHAP UND SETRONENSAFT.

UND ES GAB AUCH DREI KAZEN. DIE KLEINE KAZE IST SO SÜS. SIE HABN MIAUT. WEIL SIE SICH VELAUFEN HAT.

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Kazenmama


DANN, SCHBETA HABEN SIE SICH WIEDA GFUNDEN. UND HABN SICH GEPUZT UND, GLAUBICH, GEFREUT. DANN SIND SIE GEGANG.

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Diese kleine Kaze hatte sich verlaufen


ACH SO. DI BILDR VON DISA GESCHESCHTE HABE ICH SE BLST GMACHT.

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Gasthaus mit makro-biotischem Essen und Katzenfamilie
(mitten im Reisfeld)

Bali und die Gletscher

Baliblogger mit Arbeitsgerät
(mit Bintang-Orden)
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Wer gern der Farbe beim Trocknen zusieht, der hätte auch Spaß an unserem Internetzugang in den vergangenen Tagen gehabt. Jedes Bit konnten wir einzeln auf unserem Bildschirm begrüssen. Ärgerlich, aber unabänderlich.
In Bali wechselt man nicht den Provider, meint Dr. M., ein alter Bali-Surfer der digitalen Art. Man gibt ihm die Chance, die Leistung zu verbessern. Bis Upload und Download, Ying und Yan, sowie Provider und Provision im kosmischen Einklang sind.
Nun gut, wir geben uns die Chance, uns in Geduld zu üben. Schließlich sind wir im Urlaub und nicht in der Online-Redaktion. Und ohnehin sind wir ein paar Tage unterwegs. Nach Lovina, ganz im Norden der Insel. Ob es da kalt ist, will Bibi wissen. Nein Bibi, es ist sogar deutlich heisser, als im höher gelegenen, coolen Ubud. Und angeblich sollen Kinder dort mit Delfinen schwimmen können?

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Bibbi-Bloggerin (mit Arbeitsgerät und Sonnenschutz). Im Hintergrund die Farben des Lieblingsvereins vieler Balinesen.

Stichwort Sonnenschutz. Dass Sun Sprays für Kinder ziemlich praktisch sind, hat sich bei sonnengegerbten Eltern sicher schon herumgesprochen. In diesem Zusammenhang bekommt der Begriff 50+ übrigens eine ganz neue Dimension. Jau, so ultra-hohe Sonnenschutzfaktoren - swimmingpoolsicher - gibt es inzwischen. Wir haben uns für ein Produkt des pflegenden Multis B. entschieden. Weil das Spray so schön grün ist. Schwarz-gelber Fußball und giftgrünes Sun Spray. Da freuen sich nicht nur die Balinesen.

You never walk alone

Ha, natürlich geht man nicht allein durchs Reisfeld. Aber wer bei diesem Blog-Beitrag nun den farbenfrohen Bericht des Osterspaziergang erwartet hat, ist bestimmt enttäuscht. Vom Eise befreit sind die smaragdgrünen Reisfelder die sich gegen einen azurblauen Himmel abheben ... ? Schnickschnack.

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Mit vielen BlogleserInnen und Bali-FreundInnen haben wir zuletzt den digitalen Dialog zur interkulturellen Bedeutung von Farben geführt haben. Einfach ausgedrückt: Mails ausgetauscht. Hier ein paar klärende Worte.

Auch angesichts des Spiels in Aachen kann es keine zwei Meinungen geben, welchem Verein wir und die meisten Balinesen die Treue halten.

Und hier nochmal zum Mitsingen:

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When you walk through a storm
Hold your chin up high

And don't be afraid of the dark.

At the end of a storm
Is a golden sky
And the sweet, silver song of a lark.


Walk on, through the wind,

Walk on, through the rain,
Though your dreams be tossed and blown.

Walk on, walk on with hope in your heart,

And you'll never walk alone, You'll never walk alone.

We could steal time, just for one day **

Auf geht's nach Lovina. Just for one day. Was Reiseführer aus Papier so alles wissen.
Anak Agung Panji Tisna war es auch, der diesem Küstenstreifen 1953 seinen Namen gab, wobei er dabei das englische Wort 'love' zugrundelegte, das er mit der Abkürzung von 'Indonesien' verschmolz, so dass der neu kreierte Ausdruck übersetzt 'ich liebe Indonesien' bedeutet.
Ich hasse diesen Reise-Erklärer und seine Bandwurmsätze.* Aber Lovina haben wir schnell lieb gewonnen. Bibi ohnehin. Denn seit Tagen war sie aufgeregt.

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Du koenntest du schwimmen
Wie Delphine
Delphine es tun
Niemand gibt uns eine Chance ... **
Während der ganzen Fahrt stellte Bibi sich und uns aufgeregt laute Fragen. Wo schwimmen die Delfine? Wie sind die in den Swimming Pool gekommen? Essen die Tintenfische? Wie nah komme ich? Beissen die? Wie fühlen die sich an? Kann ich auf dem auch reiten? Wo ist meine Taucherbrille? Wie lange dauert es noch? Etc. usw. usf. Die geneigte Leserin und Mutter wird es sich ausmalen können?

Währender ganzen Fahrt stellten sich der munter plappernde, lebendige Reise-Erklärer Wayan und der väterliche Baliblogger ganz andere Fragen. Der kritische Leser wir sich die Diskussionen selbst ausmalen können?
Was würde der WWF wohl sagen? ***
Fortsetzung folgt. Übrigens ein grauenhafter Blog-Beitrag. DREI Fußnoten und keine Geschichte, die zu Ende erzählt wird. Plus lauter offene Fragen. Ein paar Antworten und Links:

* Bali, Alexander Nadler, der Bandwurmerzähler, aus dem von uns wenig geschätzten Reisebuchverlag Iwanowski's, 3. Auflage von 2006 (im Internet steht noch die ältere Ausgabe)

** Klar, die Freunde von David B. und Christiane F. haben es längst erkannt. Blog-Titel und Zitat stammen aus dem Song Heroes . Heroes Songtext

*** Bin mir gar nicht so sicher, ob der WWF überhaupt was zu Delfinen sagt? Interessanter übrigens eine Suche nach Delfin und Therapie
Osterspaziergang I

E
i verflixt. Trotz optimaler Rahmenbedingungen - wuchernde Pflanzenpracht, tropischer Bambuswald - nix zum Verstecken. Die mitgebrachte Weingummi-Tüte längst geplündert, die Tictacs aufgeweicht und zerlaufen. Im übrigen: Wer versteckt schon Tictacs im Bambushain?

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Pizza Bagus, das sind die mit dem Farmers Market, sollen angeblich Eiermalen für Kinder machen. Jetzt. Gleich. Oder heute nachmittag.

Nach den üblichen Verhandlungen mit Mr. Taxitransport kommen Bibi und Baliblogger bei der Pizzeria mit den hübschesten balinesischen Togaträgerinnen (siehe oben) an. Sonst ist leider nicht mal die Lampe eines Osterhasen zu sehen. Irgendwas wir irgendwann stattfinden. Aber die Eier dürfen wir bewundern. Aber leider keins mitnehmen.

Jemand an den Wechselkursen vom Ostersonntag interessiert?
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Baht, Won, Dänische Kronen und der Euro - aktuell bei ca. 12.000 Rupien - alles dabei. Kurse vom 8. April 2007 bei einer beliebig ausgewählten Wechselstube im Herzen Ubuds. Ohne Gewähr. Und ohne Kommission! Und ohne Osterkorb. Denn unter dem Schild steht eines der altgegenwärtigen, liebevoll handgeflochtenen Opferkörbchen. Die balinesischen Götter sollen auch die Devisentransaktionen schützen.

Und noch ein Osterei. Vor ein paar Tagen verwiesen wir auf eine neue Airline an Balis Himmel bzw. im Anflug auf dem Ngurah Rai Airport in Denpasar. Unser Beitrag sorgte für positive Kommentare. Für Qatar Airways. Hier nun Fakten, Fakten, Fakten. Ostersonntagspreis frisch aus Ubud.

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Seat Limited? Na, hoffentlich gibt es mehr als einen Platz. Einen Sitz? In jedem Fall: Ein Kampfpreis. Aber Achtung, sein Bier muß sich jeder selbst mitbringen.

Ach ja, und wo finde ich jetzt was zum Verstecken?
Osterspaziergang II

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Hurra. In einem Musikgeschäft finden wird Ostereier. Aus Holz. Bunt. Und sogar mit Reiskörnern drin. Wir verzichten dann aber auf's Verstecken. Dafür kaufen wir kleine, schrille Bambuspfeifen und unkende Froschtrommeln. Laut und günstig. Die Eltern von Sven, Alina, Maya und Frits werden es uns danken.

Auch für die Mami daheim findet sich endlich ein Mitbringsel. Eine Seife. 100 Prozent Wellness, 100 Prozent organisch-umweltfreundlich. Und 100 Prozent überteuert. Dafür aber in einer ansprechenden lila Verpackung. Gibt es alles bei einem Geschäft zu dem dieser ei-förmige Geselle den Weg weist:

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Kollege L. wollte noch, dass ich ihm ein ähnlich hundertprozentiges Viagra aus dem Buddha-Laden mitbringe. Habe es nicht gefunden. Hätten Sie danach gefragt?

Bibi und ich entscheiden uns stattdessen für einen Bio-Dattel-Power-Riegel und einen schlichten Joghurt-Rosinen-Kuchen. Wird im Kaffee über der Buddha-Boutique serviert. Zusammen mit einem hundertprozentigen Capuccino. Und einem gesunden Mixed Fruit Juice. Hui, diese köstlichen Fruchtsäfte werden wir demnächst mehr vermissen als den heutigen Osterbraten. Wie in so vielen der sympathischen Buddha-Buden, Healing-Häuser oder Finde-deine-innere-Nana-Bistros auf Bali, lümmeln sich hier - meist lila-rötlich gekleidete - VertreterInnen der Generation Osho 2.0. Fast immer mit hyperaktivem Handy und gern auch mit Apfel-Rechner.

Auf dem Rückweg zur Herberge machen wir noch ein schönes Osterphoto. Bali ist voll von diesen Steinfiguren: Dämonenverjager, Geistererschrecker, Glücksbringer, Eingangsverzierer, Kindererfreuer. Denen wollte Bibi einfach mal Gesellschaft leisten.

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Last Minute Blogging

Schade. immer ist die Zeit zu kurz. Und wir hätten noch so viel zu berichten. Über Bali, die netten super-kinderfreundlichen Balinesen, all die guten Restaurants, wo wir immer Reis-mit-Ketchup bestellt haben. Und die Delfine. Na ja, auch von Deutschland kann man ja bloggen.
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Hey, das Taxi nach Jimbaran hupt schon. Papi hat noch sein Lieblingsbild hochgeladen. Ich sitze hier auf dem grossen Sofa von Theo Zantmann, einem holländischen Künstler. Wir haben seine Werkstatt in den Hügeln von Lovina besucht. Das riesige Reisfeldbild ist auch von Theo.

Und einen letzten Gruß noch an die Kajeng-Straße in Ubud. Die sind wir jeden Tag rauf und runter gelaufen. Das Schild vorne gehört zur Villa Ladybamboo. Wo wir auch diesmal wieder die meiste Zeit verbracht haben. Danke an Lovely Lady Bamboo, Made und die ganzen freundlichen Helfer. Sie haben dafür gesorgt, dass auch dieser Bali-Aufenthalt unvergesslich wird bleiben. Hört sich abgedroschen an? Ist aber genauso!

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APSCHID FON BALI. BALD FLIGEN WIR. HEX HEX.
EURE BIBI.

... und der Bali-Blogger.

Tip: Auch wegen der Kinderliebe der Balinesen ist es ganz einfach möglich und sogar erstaulich preisgünstig eine 'Tagesmutter' zu engagieren, von der zudem in den meisten Fällen ihr Kind einiges lernen kann. Solche Arrangments sollten am Besten bereits vor dem Urlaub getroffen werden.

Die vielen in Bali auf Bestellung erhältlichen und gerade auch für Kinder interessanten Abenteuer vom Wandern in den Baumwipfeln des Dschungels bis zum Besuch von Freizeitparks mit gigantschen Wasserrutschen kann vor Ort organisiert werden.

Übrigens: Wir freuen uns auch auf Anmeldungen von Schüler Gruppen. Jugendliche können schon ab Euro 150 pro Nacht ein 6er-Gruppen 'All-In' Arrangement buchen.